Liebe Hundefreunde,

wir laden Sie herzlich ein zu unserem zweiten gemeinsamen Hundespaziergang in diesem Jahr.

Wir treffen uns am Samstag, den 19. Juni gegen 13:30 in einem Weinort an der Nahe. Die genauen Daten werden den Teilnehmern mit der Anmeldebestätigung übermittelt.

Um 14:00 Uhr starten wir zu einem 2- stündigen Spaziergang.

Aus Rücksicht auf Wanderer und die noch laufende Setz- und Brutzeit sind die Hunde an der Leine zu führen.

Gegen 16:00 Uhr besichtigen wir eine Burgruine und nehmen dort einen Imbiss ein.

Pro Person wird um eine Unkostenbeteiligung von 10,- € gebeten.

Nicht für den Imbiss benötigtes Geld geht als Spende an den Verein Jagdhunde in Not e.V. und dient der Pflege und Ausstattung des Hundeplatzes in Guldental.

Für eine bessere Planung bitten wir um Anmeldung bis zum 14. Juni unter info@jagdhunde-in-not.de oder Tel.: 06707915022

Wir freuen uns auf viele spazierbegeisterte Hund-Mensch Teams.

Der Vorstand

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Im Juli 1999 fand sich ein jagdlich orientieres Team zusammen welches es sich zur Aufgabe machte, in Not geratenen Jagdhunden zu helfen. Gerade Jagdhunde stellen nämlich bei der Vermittlung besondere Ansprüche an die Fachkenntnisse des Teams - ihre Aufgaben und damit ihre angewölften Eigenschaften können sich sehr stark voneinander unterscheiden, so dass längst nicht jeder Hund zu jedem Interessenten passt. Manche Hunde haben Schwächen, die sie für einen Jagdgebrauch untauglich machen, z. B. Schuss-Scheue, aber auch diese Tiere brauchen einen geeigneten Platz.

Ihre Wesenseigenschaften machen eine Vermittlung von Jagdhunden oft ziemlich schwierig: Sie sind sehr sensibel und haben eine intensive Beziehung zu ihrem Herrn, sind lauffreudig und haben einen großen Arbeitswillen. Viele haben eine angeborene Schärfe gegenüber Raubzeug und Wild, brauchen also einen kundigen Besitzer, der diese Eigenschaften in die richtigen Bahnen lenken kann. Ein Jagdhund, der seinen Besitzer verloren hat, leidet im Tierheim besonders; ihm fehlt nicht nur der vertraute Mensch sondern auch die Bewegung und die Auslastung. Viele Jagdhunde in Tierheimzwingern geben sich deswegen sehr schnell auf und werden von Interessenten übersehen weil sie traurig in einer Zwingerecke liegen.

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Jagdhunde in Not e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesem Verfall vorzubeugen.

In Zusammenarbeit mit Presse, Rundfunk und Fernsehen machen wir auf die Hunde aufmerksam und suchen nach einem geeigneten Zuhause. Kann ein Hund nicht aus dem alten Zuhause direkt an einen neuen Besitzer vermittelt werden besteht auch die Möglichkeit, die Hunde in erfahrenen Pflegestellen unterzubringen, wo sie medizinisch versorgt werden und an problematischen Verhaltensweisen gearbeitet werden kann.

Aus Sicht des Vereins muss ein Jagdhund nicht zwingend seine Aktivität bei der Jagd ausleben können. Auch sportliche Ersatzaufgaben sind geeignet, Jagdhunde auszulasten, wenn sie sich mindestens einmal am Tag wirklich verausgaben können.

Viele der von Jagdhunde in Not e. V. vermittelten Hunde sind glücklich mit ihren Besitzern, die mit ihnen laufen, spielen, schwimmen, apportieren, wandern, joggen, kleine Gehorsams- und Suchaufgaben stellen und ansonsten einfach ihr Leben mit den Hunden teilen. Gerade alte Jagdhunde, die nicht mehr für einen jagdlichen Einsatz geeignet sind, erleben oft einen schönen Lebensabend, wenn sie Familienanschluss und Liebe erfahren dürfen. Sie sind sehr wohl in der Lage, den neuen Anforderungen gerecht zu werden und sich intensiv an einen neuen Besitzer zu binden, wenn ihnen mit Geduld und Verständnis gezeigt wird, was in Zukunft von ihnen erwartet wird. Gerade beim alten Hund erlebt man weniger Überraschungen als beim Welpen und kann sich auf die charakterlichen Eigenschaften einstellen.

Hunde, die ambitioniert und jagdlich brauchbar sind, vermitteln wir auch gerne in Jägerhand, aber nicht in Zwingerhaltung.